Bildungseinsparungen der letzten Jahre

  

1996   
Die Ära GEHRER beginnt Gehaltsabschluss: ATS 2.700,-- (Einmalbetrag)

1997
Pensions"reform" Ab 2003 wird "durchgerechnet" bis 2020 (Durchschnitt der 216 höchsten Beitragsgrundlagen) - massive Einbuße in der Lebensverdienstsumme

1997
Budgetbegleitgesetz 1997 ("Lehrerpaket") § 61 GG (Gehaltsgesetz): nur die in der Klasse gehaltene Unterrichtsstunde zählt

1997
Gehaltsabschluss: ATS 3.600,-- (Einmalbetrag)

1998
Gehaltsabschluss: ATS 466,-- (Fixbetrag)

2000
Pensions"reform": Pensionsantrittsalter wird auf 61,5 Jahre angehoben.
Anhebung des Pensionsbeitrags für Beamte um 0,8 % (derzeit 12,55 %)

2000
2%ige Stellenplankürzung + Einführung der 5%igen Bezirksupplierreserve

2000
Neufestlegung der SchülerInnen/LehrerInnen Maßzahlen durch den Finanzausgleich.

  • VS: 14,20 → 14,50
  • HS: 9,18 → 10,00
  • PTS: 7,98 → 9,00
  • ASO: 2,90 → 3,20  

2000   
Gehaltsabschluss: 1,5 %

2001
LDG-Neu Abstimmungsskandal: Erprobungsphase bis 2005 (Topf A, B, C) Streichung von KV- und Kustodiatsabgeltung sowie der Abgeltung für die Schulpartnerschaft, Supplierregelung (unvorhersehbare Stunden)

2001
Gehaltsabschluss: ATS 500,-- (Fixbetrag)

2002
Gehaltsabschluss: 0,8 % und Inflationsabgeltung im Nachhinein - die dann tatsächlich ab Juli 2003 mit EUR 18,90 begrenzt wurde, und für 18 'Monate von Jänner 02 - Juni 03 mit EUR 100,-- "abgegolten" wurde.

2003
Pensions"reform": Durchrechnung wird auf 40 Jahre verlängert, Pensionsantrittsalter auf 65 Jahre angehoben, 80 % Pension gibt's erst nach 45 Jahren

2004
Keine Pragmatisierungen mehr (mindestens bis Juni 2005), aber BM Gehrer hat bereits die Pragmatisierung als Auslaufmodell bezeichnet, die für Lehrerinnen nicht mehr kommen werde: www.orf.at am 25.September 2004: "Mit der Pensionsreform und der Harmonisierung ist die Pragmatisierung ohnedies obsolet und uninteressant geworden" , meint die Bildungsministerin

2005
Pensions"harmonisierung" mit 01.01.2005: 80 % des Lebensdurchschnittseinkommens erst nach 45 Versicherungsjahren

2005
Definitive Einführung des LDG-Neu (39,2 % aller PflichtschullehrerInnen stimmten PRO LDG-Neu mit allen Verschlechterungen - siehe 2001!)            

2009
Fortsetzung des Bildungssparens unter Gehrer-Nachfolgerin Claudia Schmied durch das Schnüren eines Maßnahmepakets nach dem Arbeitskonflikt im Frühjahr

2009
mit einem Gesamtvolumen von EUR 180 Mio.

  • Erhöhung der Gratissupplierverpflichtung von 10 auf 20 Stunden
  • Verringerung des MDL-Faktors von 1,432 % und 1,3 % Zulagenstreichung
  • Und die Lehrverpflichtungserhöhung? - zeitlich versetzt als fixer Bestandteil des neuen Dienstrechts

2008/09
Latentes NMS Teamteachingproblem : Zweit-Lehrer/in wird vielfach nicht suppliert. BundeslehrerInnesupplierung ist nicht zulässig dadurch erhöhte Mehrbelastung der LandeslehrerInnen

2010
Schlagartige und tiefgreifende Verschlechterung der Korridorpension. Die Abschläge wurden mehr als verdreifacht         

2011
Reduzierung der Teamteachingstunden in der Steiermark von 12 auf 6 Stunden/Klasse

2013
Beschluss des „Neuen LehrerInnendienstrechts“ - Gültigkeit ab 2019. 

  • Durch die erhöhte Lehrverpflichtung - Einsparung von Dienstposten
  • Streichung der Abschlagstunden für IT und Schulbibiliothek
  • Mehr Arbeit ohne entsprechende Abgeltung

2011-2013
Gehaltsabschlüsse unter der Inflationsrate:  

  • 1. Jänner  2011  1,03 %  -0,9 % unter der Inflationsrate 2010
  • 1. Februar 2012  2,70 %  -0,8 % unter der Inflationsrate 2011 
  • 1. Jänner  2013  Nulllohnrunde -2,4 % unter der Inflationsrate 2012

-4,1 % Reallohnverlust

2014
Ende der abschlagsfreien Hacklerregelung (60 LJ/40 DJ)  

2014
Abschaffung der 1- stündigen Unterschreitung  für den NMS-Standortkoordinator

2014/15
Weitere Einsparungen im Bildungsbudget in der Höhe von 60 Millionen Euro/Jahr sind zukünftig bereits beschlossene Sache