Altersteilzeit (für ASVG-Versicherte)

Die Altersteilzeit gibt ASVG-Versichterten (Frauen ab dem 55. Lj. und Männern ab dem 60. Lj.) die Möglichkeit ihre Arbeitszeit zu reduzieren.
Grundvoraussetzung für jedes Altersteilzeitmodell ist allerdings eine einvernehmliche Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Die PULL-UG hat die Dienstgeberseite über dieses Altersteilzeitmodell in Kenntnis gesetzt und zugleich deponiert, dass innerhalb der kommenden Jahre eine zunehmende Anzahl von KollegInnen bei einer zu erwartenden Vereinbarung von dieser Möglichkeit Gebrauch machen dürfte.

Schließlich muss Geltung haben: Was für ASVG-Versicherte in der Privatwirtschaft gilt, hat auch für ASVG-Versicherte im öffentlichen Dienst (LehrerInnen) umgesetzt zu werden.

Mögliches Modell für VertragslehrerInnen:

  • Reduzierung der Lehrverpflichtung auf 40 – 60 %
  • Kein Verlust von Pensionsbezügen oder Ansprüchen von der Krankenkasse
  • Mit Zuschuss des AMS erhalten KollegInnen 70 – 80 % des bisherigen Einkommens (z.B.:  bei halber Lehrverpflichtung  75 % des bisherigen   Gehalts)    
  • Der Arbeitgeber bezahlt die Sozialversicherungsanteile für Kranken-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung in der bisherigen Höhe auf Grundlage des Einkommens vor der Herabsetzung der Arbeitszeit
  • Eine Abfertigung wird auf Basis der Arbeitszeit vor der Herabsetzung der Normalarbeitszeit berechnet
  • Voraussetzung: Mindestens 15 Jahre Beschäftigung innerhalb der letzten 25 Jahre und im letzten Jahr vor Beginn der Altersteilzeit muss das Beschäftigungsausmaß mindestens 60 % betragen