Standpunkte der PULL-UG

Standpunkte der PULL-UG zu LDG-neu und BBG 1/2000

 

Die PULL-UG lehnt das LDG-neu aufgrund folgender Punkte ab:

  • Die Bandbreite der Unterrichtsverpflichtung (20 - 22 Wochenstunden) wird nach unten nicht ausgenützt.
  • Es besteht eine Ungleichheit in der wöchentlichen Unterrichtsverpflichtung zwischen LehrerInnen an VS und SPZ (22 Stunden) und LehrerInnen an HS und PTS (21 Stunden).
  • Rechtsunsicherheit und zusätzliche, festgeschriebene und unentgeltliche Mehrbelastungen für die LehrerInnen durch Tätigkeitsbereich C der Jahresarbeitszeit.
  • Verschiebung von unterrichtlichen Tätigkeiten (KV, Bibliothek,...) von Tätigkeitsbereich A in den Tätigkeitsbereich C der Jahresarbeitszeit.
  • Verpflichtung der LehrerInnen zu unentgeltlichen Supplierstunden laut § 43 LDG.
  • Die Verminderung der Jahresarbeitszeit für LehrerInnen über 25 Dienstjahren wird nur im Tätigkeitsbereich C berücksichtigt.
  • Minderbewertung der Tätigkeiten der KVs und KustodInnen durch den Wegfall der Abschlagstunde.
  • Ungerechtigkeit bei der Bewertung der Korrekturarbeit in verschiedenen Unterrichtsfächern.

 

Die PULL-UG lehnt das BBG 1/2000 aufgrund folgender Punkte ab:

  • Die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung auf 23 Wochenstunden (im Vergleich zur derzeitigen Regelung) bewirkt einen Dienstpostenabbau.
  • Wiedereinführung der Gegenrechnung bei Stundenentfall (§ 61 des GG).
  • Minderbewertung der Tätigkeiten der KVs durch den Wegfall der Abschlagstunde.
  • Verpflichtung der LehrerInnen zu unentgeltlichen und minderbezahlten Supplierstunden:
    • Die erste Supplierstunde pro Woche wäre unbezahlt → bis zu 36 Stunden jährlich sind möglich.
    • Abgeltung der weiteren Supplierstunden nur noch durch einen geringen Fixbetrag. (EUR 21,48)